{{ tweet.login }}

{{{ tweet.body | format }}}

Wird geladen...

×
×

Erwähnungen

×

Benachrichtigungen

Verfügbar auf

Sky ticket
Wrgwew4wkxnaea8sxjb2t9o6ryo 1x1 – Der Winter naht

Jenseits der Festung Winterfell wird ein Deserteur der Nachtwache aufgegriffen und weckt bei Lord Eddard „Ned“ Stark Besorgnis über die Geschehnisse in dem unwirtlichen Land nördlich der Mauer. Kurz darauf erfährt Ned, dass sein Mentor und die rechte Hand des Königs, Jon Arryn, in der Hauptstadt von Westeros, Königsmund, plötzlich verstorben ist. König Robert Baratheon ist bereits auf dem Weg zu ihm, um ihm den frei gewordenen Posten der „Hand des Königs“ anzubieten. Unterdessen schmiedet der verbannte Viserys Targaryen auf der anderen Seite des Meeres Pläne, den Thron zurückzuerobern. Um an die Macht zu gelangen, möchte er das Kriegervolk der Dothraki an sich binden, indem er seine schöne Schwester Daenerys mit deren Anführer Khal Drogo verheiratet. König Robert Baratheon trifft zusammen mit seiner Ehefrau, Königin Cersei, und anderen Mitgliedern der Familie Lennister bei den Starks in Winterfell ein. Mit von der Partie sind Cerseis Zwillingsbruder Jaime, ihr kleinwüchsiger Bruder Tyrion und ihr 12-jähriger Sohn und Thronfolger Joffrey. Unfähig seinem alten Freund und König zu widersprechen, bereitet sich Ned darauf vor, nach Königsmund aufzubrechen. Sein unehelicher Sohn Jon Schnee beschließt dagegen gen Norden zu reisen, um sich der Nachtwache anzuschließen. Begleitet wird er von Tyrion, dem Bruder der Königin. Doch der Unfall von Neds jüngstem Sohn Bran droht ihren Aufbruch zu verzögern … (Text: RTL II)

Gesehen von 313 Usern

Icjogl5f9dhysoeo6six2qfwcu2 1x2 – Der Königsweg

Nachdem Bran wie durch ein Wunder den Sturz vom Turm überlebt hat, versuchen Königin Cersei und ihr Bruder Jaime alles, damit er nicht lange genug am Leben bleibt, um ihr dunkles Geheimnis aufzudecken. Nachdem Ned schließlich doch zugestimmt hat, als „Hand des Königs“ anzutreten, verlässt er zusammen mit seinen Töchtern Sansa und Arya Winterfell in Richtung Süden, während seine Ehefrau Catelyn zurückbleibt, um sich um den immer noch im Koma liegenden Bran zu kümmern. Jon Schnee reist hingegen in den Norden, um der Bruderschaft der Nachtwache beizutreten. Tyrion Lennister beschließt, seiner Familie nicht in den Süden zu folgen, und stattdessen mit Jon zur Mauer im Norden zu reisen. Viserys hegt weiterhin die Hoffnung, den Eisernen Thron mithilfe der Dothraki zurückzuerobern, während seine Schwester Daenerys herauszufinden versucht, wie sie ihren neuen Ehemann Khal Drogo zufriedenstellen kann. (Text: RTL II)

Gesehen von 312 Usern

4vcyvtihiysury1lvia7ckpub5z 1x3 – Lord Schnee

Nach seiner langen Reise endlich in Königsmund angekommen, ist Ned schockiert, als er durch seine Ratgeber von der Verantwortungslosigkeit und Skrupellosigkeit der Krone erfährt. Jon Schnee ist an der Eismauer angekommen und schafft es, Tyrion zu überraschen, dies jedoch auf Kosten unerfahrener Rekruten, die er in einer Übung besiegt. Catelyn hat inzwischen den begründeten Verdacht, dass die Lennisters bei Brans Sturz ihre Hand im Spiel hatten, und folgt ihrem Mann heimlich nach Königsmund. Hier wird sie von ihrem Jugendfreund Petyr Baelish, auch bekannt als „Kleinfinger“, abgefangen, der inzwischen „Meister der Münze“ ist. Königin Cersei und ihr Bruder Jaime hadern mit den möglichen Folgen von Brans Genesung. Wie sollen sie verhindern, dass er ihr Geheimnis aufdeckt? Neds Tochter Arya möchte endlich kämpfen lernen und wird von Schwertmeister Syrio Forel in der Fechtkunst ausgebildet. Daenerys ist mit ihrem neuen Volk auf dem Weg nach Vaes Dothrak. Hier begegnet sie ihrem Bruder Viserys und es kommt zu einem heftigen Streit zwischen den beiden Geschwistern … (Text: RTL II)

Gesehen von 312 Usern

Ai2upmwv38xgjognbua1o8w8dui 1x4 – Krüppel, Bastarde und Zerbrochenes

Ned Stark erfährt von einem Buch, das möglicherweise Hinweise zum Tod seines Mentors und Vorgängers Jon Arryn liefern könnte, und geht der Geschichte sofort auf den Grund. Ned zu Ehren wird ein Turnier veranstaltet, bei dem auch Arryns ehemaliger Knappe zu Tode kommt. An der Mauer trifft Jon derweil Vorbereitungen, um den Außenseiter Sam vor weiteren Übergriffen der anderen Rekruten zu schützen, und freundet sich mit ihm an. In Vaes Dothrak trifft der frustrierte Viserys auf Daenerys. In Königsmund malt sich Sansa ihre Zukunft als Königin aus, während Arya einen ganz anderen Weg verfolgt. Catelyn erfährt, dass die Waffe des Attentäters angeblich Tyrion Lennister gehört. Sie versammelt die Verbündeten ihres Mannes um sich und fällt eine folgenreiche Entscheidung … (Text: RTL II)

Gesehen von 311 Usern

5fde2rqyxysfvyndoohosdfl8za 1x5 – Der Wolf und der Löwe

Als Ned von Daenerys Heirat mit Khal Drogo erfährt, ist er schockiert. Auch König Robert Baratheon sieht diese Verbindung als höchst bedrohlich an. Um jede mögliche Gefahr durch diesen Verbund der Targaryens mit den Dothraki zu entschärfen, veranlasst der König einen Präventivschlag auf Daenerys und Viserys. Lord Eddard stellt sich mit aller Deutlichkeit gegen Robert, doch das letzte Wort spricht der König. Ayra belauscht zufällig ein Gespräch über einen geplanten Anschlag auf ihren Vater und die zu erwartenden kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Häusern Lennister und Stark. Und tatsächlich kommt es zwischen Ned Stark und Jaime Lennister zu einem offenen Schlagabtausch wegen der Gefangennahme Tyrions durch Neds Frau Catelyn … (Text: RTL II)

Gesehen von 309 Usern

6fcfwgfldywz2jvqi8uvkxbdx1z 1x6 – Eine goldene Krone

König Robert geht auf die Jagd, während sich Ned wieder um die Regierungsgeschäfte kümmert und in Abwesenheit des Königs den Thron vertreten muss. Er deckt dabei nicht nur Königin Cerseis gefährliches Geheimnis auf. In seiner Funktion gibt Ned auch einen Befehl, der langfristige Folgen für die sieben Königreiche nach sich ziehen könnte. Auf Hohenehr kommt es zum Prozess gegen Tyrion, in dem er seine „Verbrechen“ zugibt und einen Schiedsspruch fordert. Viserys, der sich über Daenerys neue, selbstbewusste Haltung als Khaleesi ärgert, legt sich mit Khal Drogo an … . (Text: RTL II)

Gesehen von 309 Usern

5znravonag9scyhgxlvyozypomv 1x7 – Gewinn oder stirb

Tywin fürchtet um die Zukunft der Familie Lennister und zieht in den Krieg. Ned hat während der Nachforschungen zum Tod Jon Arryns ein dunkles Geheimnis der Königsfamilie aufgedeckt und konfrontiert nun Cersei mit seinem Wissen. An der Mauer leistet Jon Schnee seinen Eid der Nachtwache und erfährt, dass sein Onkel Benjen verschollen ist. Zu Jons Entsetzen soll er nicht für die Position eingesetzt werden, die er eigentlich anstrebt. Nachdem ein feiger Mordanschlag auf Daenerys abgewehrt werden kann, gelobt der wutentbrannte Khal Drogo, in Westeros einzufallen. König Robert kehrt schwer verletzt von der Jagd zurück und die Ereignisse überschlagen sich … (Text: RTL II)

Gesehen von 308 Usern

9zvt1izpcc11eicbyozqqvc3ccr 1x8 – Das spitze Ende

Ned Stark sitzt als Gefangener im Verlies der Hofburg und wird des Verrats an König Joffrey beschuldigt. Seine Tochter Arya konnte ihren Häschern entkommen, doch ihre Schwester Sansa wird als Geisel gehalten. Sansa soll in einem Brief an ihren Bruder Robb schreiben, dass er in die Hauptstadt kommen und seinen Lehenseid leisten soll. Stattdessen schart Robb die Verbündeten seines Vaters um sich, und zieht in den Krieg, um Ned zu befreien. Catelyn Stark bittet ihre Schwester Lysa Arryn vergeblich um militärische Hilfe und stößt schließlich zu Robbs Truppen. Tyrion Lennister verbündet sich mit den Hügelvölkern des Tals von Arryn und verspricht den dort lebenden Stämmen eine reiche Belohnung, wenn sie ihn zu seinem Vater Tywin begleiten. Jon Schnee und die Männer der Nachtwache müssen erfahren, dass die Legende von den „weißen Wanderern“ Realität ist. Nachdem Daenerys miterlebt, wie die Dothraki ein friedliches Dorf überfallen und welches Schicksal die Überlebenden erwartet, trifft sie eine Entscheidung … (Text: RTL II)

Gesehen von 309 Usern

3pcfxqokhnzhrkgcq7y8hrb1v8v 1x9 – Baelor

Robb Stark führt ein starkes Heer nach Süden, nachdem es seiner Mutter Catelyn gelungen ist, in zähen Verhandlungen die Unterstützung des verschlagenen Lords Walder Frey zu erlangen. Tywin Lennister glaubt sich schon als Sieger in der Schlacht, als ihn die Kunde erreicht, dass er einer Kriegslist von Robb Stark aufgesessen ist. Robb hat in der Zwischenzeit mit seinem Hauptheer Jaime Lennister besiegt und gefangengenommen. Ned Stark erhält die Gelegenheit, sein Leben zu retten, wenn er seinen angeblichen Verrat gesteht und das Geheimnis um Cerseis Kinder verschweigt. Nur um seine Familie zu schützen, stimmt er zu. Doch Joffrey hält sich nicht an die Absprache. An der Mauer ist Jon Schnee hin und hergerissen zwischen seinem Eid der Nachtwache gegenüber und der Loyalität zu seiner Familie. Im Osten verschlechtert sich der Zustand des schwer verletzten Khal Drogo dramatisch, seine Wunde ist infiziert und Daenerys versucht verzweifelt, sein Leben zu retten. Sie legt sich mit dem Blutreiter Qotho an und lässt sich mit der undurchsichtigen Hexe Mirri Maz Duur ein … (Text: RTL II)

Gesehen von 308 Usern

7ghsifhxog81aevnqwrx6doel1u 1x10 – Feuer und Blut

Tragische Nachrichten verbreiten sich in den sieben Königreichen und erreichen auch Winterfell und Robb Stark, der mit seinem Heer noch in den Flusslanden steht. Die dort versammelten Lords rufen Robb zum König des Nordens aus. Arya gelingt mit Hilfe Yorens, einem Mitglied der Nachtwache, die Flucht aus der Hauptstadt, doch ihre Schwester Sansa wird dort noch immer festgehalten. Tywin Lennister ist von der Nachricht über Jaimes Gefangennahme geschockt, doch ein Friedensangebot scheint unmöglich. Er entsendet Tyrion als Stellvertreter nach Königsmund. An der Mauer wird Jon von seinen Freunden davon abgehalten, zu desertieren, und Lord Kommandant Mormont entschließt sich dazu, eine Streitmacht in das Gebiet nördlich der Mauer zu entsenden. Daenerys zahlt einen grauenvollen Preis für ihre Liebe, kann aber dennoch Hoffnung schöpfen … (Text: RTL II)

Gesehen von 309 Usern

Inhalt

Die Sommer dauern mehrere Dekaden und die Winter können ein Leben lang anhalten in der fantastischen Welt der neuen herausragenden HBO-Serie basierend auf der erfolgreichen Fantasy-Buchreihe Das Lied von Eis und Feuer von George R.R. Martin. Vom ränkevollen Süden bis hin zu den wilden Ostländern, im eisigen Norden und an der uralten Mauer, die das Land von der Dunkelheit trennt, kämpfen die machtvollen Familien der sieben Königreiche verbissen um den Eisernen Thron. Es ist ein hintergründiges und betrügerisches Spiel um Einfluss und Ehre, Unterwerfung und Triumph. Im Game of Thrones, dem Spiel um den Thron, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Gewinn oder stirb.

Die KRITIK zur zweiten Staffel "Game of Thrones" gibt es HIER

Die KRITIK zur dritten Staffel "Game of Thrones" gibt es HIER

Die KRITIK zur vierten Staffel "Game of Thrones" gibt es HIER

  • Qsd5ohqw7dsnaq2afwz8ptht1xb
  • C0qt5uorf3whv9pmkhv5uprnyvl
  • Vdoz7naxbo6eolm8fcpaplvteye
  • Gx8sylnl9zznfzweh4kjuepbfum
  • Suopoadq0k8yzr4dqxcu6ptoj6s
  • 95mqto1zhvtnsqomxaqbk8ejuru
  • Hrb50fogcxic3no6kunl9hrxwsg
  • 8xtll9thpidi0ixmd1tmr7webnh
  • 4ktinu9mv2yv1pqfqpgg1fzmnhi
  • Akz3lxu71wqdslc1iyrc3yhd6yw
  • 5g2n9ugbejkgn5sgo1se5kvoevr
  • Mukuc2wyv9dhlg0d0loaw5po2s8
  • Kdv0quqyczm3el82q4pigp51lnt
  • Jjojofmsulpqz8aodkev0b686rn
  • Y8hfzg91bngwmhvdgivg2y9su7c
  • 2urgpntyqtgunf039merok78zok
  • 1bytxcn9wpa2b5qmjf1iracvcvk
  • L8twdd8v9axvofisrh38olc19ns
  • 8adutrnyw8whsvg06cryrbvgxoq
  • Tozkmhwangksametgs6hwjledgj
  • Wsgqvxhmdeefjahvliudkqpji7c
  • Fk34x8pz5okvlfubtiaipa2vgt1
  • Ziwq54txbvkfxvgns2osc4iiiub
  • Yofwcpdwqis8h4fvndntzwgmwq
  • 7bqwngfcihyece2qr89guo2tu1l
  • 6lwy0jvmpmjos9fojnghikowl05
  • Icp9y9c0hcay7tmjupb6g5qkgaa
  • U9gdqnkizrnafegndkikyx0csrf
  • Iwlldvwc9ge1pmywhiwerjbh2dl
  • Fzagogvx4nq32aqmdstddnnpixn
  • Mi3voj5eln3fg42rgdqcvqoyqwn
  • 9bdll836nbzqnib1a2stjmjurdj
  • R1hvspaqkxvbqyjzujveuljeewv
  • Ng2zou82gq0cj7ucpe296vm65l6
  • 3xfx6smjea6uzxnhj8i18ac4t7g
  • Hqjvxmbz6tzqe8ca5vjgtlmmtfp
  • Omrut4fgohmodsqtyopvlysy6jb
  • G2iqllt8bhdzcfq3gfgxzg4cl09
  • X9wkyuebvdp8ihjdgyl1frgo9oj
  • Y3izibhyemfcrdrengaszhm2fsm
  • Aajildpfyqmqqcjipkgp7yf2iab
  • Fexqgfv3wkqal6taxwtjgpxq6b7
  • 6wgbitgrpodtlb9ihu0gatctjra
  • Fpmbg4huuuiqlypoffy85c7spi6
  • 6afc51zwwoegcmxplwkghxmbddq
  • Bmchajmovfyjhyfpno15mkkhg7s
  • Jugj6gzoy8ktavipk3lmxlazkqx
  • Zqmigofvxcqlnjxbqgy2ml8ffit
  • Yq7nk53ukwhoqbx7cmmplkn0vzh
  • Ozh8ud0toaymkxhdwg15m4cnojp
  • 1naxlvl8ycuposppwovwnbrkvig
  • Vtdvahbyhka0nngxzxw8kq0ygew
  • F1ne0nmmshmtp3fhyim62skwwcc
  • Ff6sqic6vmgpqw4iewwc4pbnxxn
  • Mw3kmbo5ulguduie6svmi4s9wzk
  • Ujt3d99avhvuc6qucxwawzmwc93
  • 6swcgke3vwlmqa7biksvpilmmbi
  • Ohpcvdssf77f7ihsicqp3t4q9fi
  • 5pwyh6om1dnxsgmlvvouefrh7a8
  • Pco3vychuplyhj7q8jmrkjc8ydj
  • Lg1tulflryfdt6kgjlwxhbeaxca
  • Iq0hm26rsovukdqbe3tdvfxdve2
  • 8f055jvxgoafuxicjfn6ysf9gnb
  • 5lgo4amkpmseky9nrmbrmajqxch
  • Oeiqxybubkkz3bzpfat1i0fvxaq
  • Drmxlw43wd05h62edrm3bgdtzzi
  • Vtjmzljzqmxox92tslsdnyy8cth
  • Irkagb13jbbdcwnbufo91w3qvus
  • Xm8zpwnqwbgczqngooh2yem7cu
  • 5nje4ajnsmzhgksmvxeraj2apiq
  • W4gmddq7bmntppx9my2pn4ajxvc
  • 5mqtvxh9xanhqcjd0slmsavyaz2
  • Xdzhoj7fkd4k5jgxdyllfabbfiz
Quelle: themoviedb.com

Kritik

Nachdem Peter Jackson der ganzen Welt bewies, dass J. R. R. Tolkiens Ring-Epos doch nicht so „unverfilmbar“ ist, bei der Oscarverleihung 2004 mit einem Clean-Sweap elf Oscars abräumte und sich mit so ziemlich jeder Sekunde seiner Trilogie einen ewigwährenden Platz im Herzen jedes Filmfans gesichert hatte, wurde das Kino um ein Genre reicher, das seit Jahren nicht mehr wegzudenken ist aus der Filmlandschaft. Peter Jackson machte mit „Der Herr der Ringe“ den Fantasy-Film salonfähig, der zuvor als das „Genre der Nerds und Geeks“ abgestempelt wurde oder nur als Zeichentrickfilm etwas hermachen konnte. Der Weg für viele kommende Fantasy-Filme wurde von Frodo, Aragorn, Gandalf und Co. geebnet. Einer dieser Profiteure des Erbes von Peter Jackson ist zweifelsohne die hochgelobte HBO-Hitserie „Game of Thrones“, die es ohne die „Der Herr der Ringe“-Trilogie in dieser Form nie gegeben hätte. Eins vorweg: Ich als der unbestreitbar größte „Game of Thrones“-Fan und -Suchti in ganz Westeros habe natürlich bisher alle Staffeln doppelt und dreifach gesehen, die mies gezeichneten Comics gelesen, besitze die hervorragenden Soundtracks vom deutschen Komponisten Ramin Djawadi auf meinem iPod (auch als CD) und bekomme allein schon beim Gedanken an das Intro eine Gänsehaut. Konsequent, wie ich bin, habe ich auch alle bisher erschienen sechstausendsiebenhundertvierundachzig Seiten (zehn Bücher) der Vorlage „Das Lied von Eis und Feuer“ in drei Monaten durchgenudelt und ließ während jedem Kapitel mein Hirn mit den Instrumenten des Mindfucks „Twist“ und „Cliffhanger“ durchkneten. DENNOCH werde ich, wie man es kaum von mir gewohnt ist, das Fanboy-Gesülze seien lassen und nur das loben, das auch gelobt gehört und nur leicht kritisierend anmerken, was eigentlich verrissen werden sollte :P Und jaaja, keine Spoiler -_- (die verlinkten Videos sind relativ spoilerfrei, dennoch gucken auf eigene Gefahr.) Obwohl der Vergleich zwischen der „HdR“-Trilogie und „Game of Thrones“ oberflächlich betrachtet naheliegt, könnten die beiden Formate unterschiedlicher nicht sein. Während Tolkien in „Der Herr der Ringe“ eine relativ einfache Geschichte um ein Abenteuer (das sich später zu viel Größerem entwickelt) erzählt, gibt es in „Game of Thrones“ eigentlich nur ein wichtiges Thema: Macht. Es geht um Menschen, die Macht besitzen und diese zu halten versuchen und um Menschen, die Macht erlangen möchten. Dass es dabei unzählige Arten der Macht gibt, wissen die Showrunner und Drehbuchautoren David Benioff und D. B. Weiss eindrucksvoll darzustellen. Während viele Charaktere sich mit der offensichtlichsten Form von Macht, der Gewalt, ihre Kontrolle verschaffen, sind es die subtileren Arten, die die eigentliche Spannung erzeugen. Als bestes Beispiel sei hier Tyrion Lannister genannt (hervorragend: Peter Dinklage). Als kleinwüchsiger Mann, hat er es in der feudalen Gesellschaft alles andere als leicht. Vom gemeinen Volk wird er als „Strafe“ der Götter für die Sünden des Vaters betrachtet. Der Weg zur Macht durch die Tür der Gewalt ist für ihn so gut wie unpassierbar, so hat er sich seine eigene Waffe kreiert. Der Verstand (und die gewitzte Zunge) ist Tyrions stärkste Waffe und Verteidigung ("My brother has his sword and I have my mind. And a mind needs books like a sword needs a whetstone."). Sein Humor und seine Wortwahl haben ihn schon aus der gefährlichsten Situation gerettet, in der ein Schwert nutzlos gewesen wäre. Andererseits stößt er bei debilen, dummen oder humorlosen Charakteren (z.B. der Zellenwächter „Mord“) auf taube Ohren. Als letzter Ausweg bleibt ihm aber letztendlich immer sein Gold. Er ist schließlich ein Lannister. Frauen gelten gemeinhin als schwach und gebrechlich, doch sind es oftmals die starken Frauenfiguren, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Allen voran Cersei Lannister (Lena Headey) und später auch Melisandre (Carice Van Houten), aber auch Catelyn (Michelle Fairley) und augenscheinlich Daenerys Targaryen (Emilia Clarke). Ihre stärkste Waffe ist dabei nie das Schwert (außer im Falle Brienne), sondern immer der Verstand oder auch Sex. Und so zieht sich ein Netz aus Intrigen, Lügen, Korruption und Machenschaften durch die Politik in Westeros. „When you play the Game of Thrones, you win or you die. There is no middle ground.“ Die Welt, in der „Game of Thrones“ angesiedelt ist, ist stark vom europäischen Mittelalter inspiriert. Schwerter, Schilde, Pferde, Burgen, Ritter. Zumindest Westeros, der große Kontinent auf der westlichen Seite der Erdkugel (?), die als Hauptschauplatz der Handlung fungiert. Der östliche (und viel größere) Kontinent im Osten Essos ist geprägt von unterschiedlicheren Einflüssen. Während die sogenannten „Free Cities“ (unabhängige Stadtstaaten) an der Westküste Essos' noch am ehesten mit Westeros in Verbindung stehen, sind es die Länder, Völker und Orte weiter im Osten, die ein wenig mehr ins Fantastische abdriften, dabei aber stets „real“ bleiben. Ein weiterer großer Unterschied zu „Der Herr der Ringe“ ist das „Maß“ an Fantasy in der Serie. Während Gandalf, Sauron, Saruman und Elrond mit Magie und Zauberei nicht gerade sparsam umgehen, bildet die Magie in „Game of Thrones“ ein wahres Mysterium. Sie ist definitiv existent, wie die roten Priester, die in den Flammen die Zukunft deuten können, die Drachen und die White Walkers beweisen, so richtig Glauben schenkt der Magie jedoch keiner mehr („Maybe magic was once a mighty force on the world … but not anymore. The dragons are gone, the giants are dead and the children of the forest forgotten.“). Letztendlich ist „Game of Thrones“ mehr ein Drama, als eine Fantasy-Serie. Denn obwohl Fantasy auftaucht (wenn auch nur ganz dezent am Rande) und Westeros im Grunde fiktiv ist, ist sie doch von ungeheurem Realismus geprägt. Die Figuren kämpfen mit realen Problemen, sie handeln rational und glaubwürdig (zumindest ihrem Charakter entsprechend). Selbst die Drachen und die Jahreszeiten (ein Winter und ein Sommer können Jahre andauern) sind zwar genau wie die Geographie fiktiver Natur, doch im Konzept des „Game of Thrones“-Kosmos sind sie schlüssig und glaubhaft integriert, weswegen man ihnen ihre „Echtheit“ auch sofort abnimmt (siehe u.a. „Mass Effect“). Drachen sind eben riesige Echsen und der Winter dauert eben ein Jahrzehnt. Deal with it.

„I am the sword in the darkness. I am the watcher on the walls. I am the shield that guards the realms of men.“ - Schwur der Nachtwache

Die Vergangenheit (hauptsächlich die „Age of Heroes“), die tausende von Jahren zurückliegt, bildet den Angelpunkt der Fantasy in „Game of Thrones“. Da alles, was man über diese Zeit weiß, nur Legenden und Sagen sind, macht das aus der Fantasy ein so großes und extrem spannendes Mysterium. Auch die White Walker (quasi die große Gefahr) entstammen jener Zeit, ebenso wie der riesige Eiswall (800 Fuß hoch, 300 Meilen lang, erbaut vor 8000 Jahren), der nach dem ersten Auftauchen der White Walker errichtet wurde. Die Nachtwache, eine Bruderschaft, die die Mauer bemannt, einst respektiert (und als „Schutzschild der Reiche der Menschen“ verehrt), ist mit dem Ausbleiben der White Walker geschrumpft. Nur die wenigsten glauben, die Nachtwache hätte noch einen Nutzen und dass die White Walker aus den Legenden, einfach nicht mehr sind als Legenden („I dont believe that giants and ghouls and white walkers are lurking beyond the wall.“) All diese Punkte (und noch etwa siebzehn Dutzend weitere) machen die Welt von „Game of Thrones“ so facettenreich, was „Game of Thrones“ natürlich seiner Vorlage „Das Lied von Eis und Feuer“ zu verdanken hat. Doch lauert bereits die Gefahr, die vom Original ausgeht. Dass die Drehbuchautoren Weiss und Benioff dem Charakter-, Ereignis- und Detailreichtum in den kommenden Staffeln nicht mehr Herr werden können, ist gar nicht so abwägig. Dieses Problem wurde bisher äußerst clever umschifft, wobei weniger bedeutende Figuren oder ganze Handlungsstränge gestrichen wurden. Und trotz dieser notwendigen Kürzungen hat „Game of Thrones“ immer noch den augenscheinlich größten Cast aller Fernseh-Serien (laut HBO ganze 54 wiederkehrende Charaktere, mit noch weit mehr „Eintagsfliegen“ und Statisten). Und in den kommenden Staffeln wird der Haufen der Figuren nicht kleiner. Wie sich das in Zukunft entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Ich vermute, Benioff und Weiss werden zu drastischen Kürzungen gezwungen sein, da so viele Charaktere letztendlich mit 10 Folgen pro Staffel nicht zu präsentieren sind, sofern sie dieses Konzept beizubehalten gedenken. Bisher hat das jedoch sehr gut funktioniert. Viele Namen der Nebenfiguren bleiben dem Zuschauer und Nicht-Kenner der Vorlage nicht im Gedächtnis und das muss es auch nicht (selbst in den Büchern verliert man die Übersicht) . Einerseits verdankt man die Abspeicherung der Figuren im Publikums-Hirn den markanten und hervorstechenden Gesichtern der Charaktere (von denen der Großteil EXAKT so aussieht, wie man sie sich beim Lesen vorgestellt hat), dem fantastischen Kostüm-Design und nicht zuletzt den Schauspielern, die ihren Rollen ihre vorlagengetreue Persönlichkeit exzellent zu verleihen wissen. Dass man sich in der Welt von „Game of Thrones“ leicht verirren und den Faden verlieren kann, liegt aufgrund der vielen Handlungsorte auf der Hand. Aber auch dieses Problem wissen die Showrunner mit den richtigen Werkzeugen anzugehen. Einerseits besticht jede einzelne Location mit ihrer eigenen, charakteristischen Kulisse. Sei es die graue, kalte Burg von Winterfell mit seiner irisch-anmutenden Umgebung, das braune, stinkende und heiße King's Landing, das aus Sandstein hätte bestehen können oder die weiße Mauer, die einem, dank des vorbildlichen Einsatzes von CGI, die Kinnlade auf den Boden krachen lässt. Andererseits ist es das Intro: Gerne werden die Eröffnungssequenzen übersprungen, doch gerade bei „Game of Thrones“ lohnt es sich, dranzubleiben. Denn um dem Zuschauer die Übersicht zu erleichtern, läuft man während dem Intro die Weltkarte ab. Die Orte, in denen die jeweiligen Folgen stattfinden, werden aufwändig-animierend aufgebaut. Gemeinsam mit dem magischen Titel-Theme entwickelt das Intro nicht nur eine Sog-Wirkung, sondern verhilft dem Zuschauer auch den Überblick über die Geschehnisse in Westeros zu behalten. Da die Handlungsorte natürlich nicht immer die selben sind, ändert sich auch das Intro einige Male. Aufpassen! (Vergleichs-Beispiel: Intro aus Staffel 1 und aus Staffel 2) Apropos CGI: Der Einsatz dieser Computer-Wunderwaffe ist beispielhaft. Anstatt alles „undarstellbare“ einfach mit CGI nachzubauen, dienen die Animationen meist nur als Hilfestellung. Hier wird aus einem kleinen echten Zeltlager eine Zelt-Armee, an anderer Stelle aus etwa zwanzig Statisten, die Verwundete darstellen, mehrere Tausend. Für die Animationen war und ist das Stuttgarter Studio Pixomondo verantwortlich (u.a. auch für „Hugo Cabret“ und „The Amazing Spider-Man“), die in einem eigenen Trailer (ACHTUNG! Dicke Spoiler) für „Game of Thrones“ eindrucksvoll darstellen, wie alles animiert wurde. Ein weiterer Kompromiss den die Macher eingehen mussten, ist die möglichst sparsame Inszenierung von großen Schlachten aus „Das Lied von Eis und Feuer“, die zwar nicht häufig auftreten, aber wenn, dann in großem Maße. Die Schlachten werden selten oder gar nicht gezeigt (die einzige Schlacht, die es bisher zu sehen gab, war in Episode 9 „Blackwater“; Staffel 2). Meist entgeht man solch einem Budget-Schlucker, indem man die unmittelbaren Folgen sieht und die in folgenden Dialogen kurz, knapp und kompakt erläutert wird. Einem Unwissenden wird die Kürzung der Schlacht wahrscheinlich nicht einmal auffallen, aber selbst den gestandenen Kennern der Vorlage, bleibt ein bitterer Nachgeschmack, etwas verpasst zu haben, erspart. Leider muss man eingestehen, so sehr sich die Drehbuchautoren auch bemühen, so viel wie möglich von der Vorlage auf die Bildschirme zu bringen, der Tiefe und dem Detailreichtum des Originals nicht das Wasser reichen kann. Aber ebenso muss ich zugeben, dass sie es geschafft haben, viel mehr Facetten zu behandeln, als ich je zu hoffen gewagt hätte. Dennoch kommen die meisten Charaktere (und auch Handlungen) in einigen Folgen zu kurz, sodass sie in der Informationsflut einfach untergehen. Das Gefühl der Eile und der Hast kommt auf, als ob man versucht hätte, die eine oder andere Szene noch in diese Folge zu quetschen, sodass es oftmals unsauber wirkt.

Fazit

Man kann lange Buchreihen auf zwei Arten verfilmen. Als TV-Serie oder als Kinofilm-Serie, wie z.B. Harry Potter. Wäre man mit „Das Lied von Eis und Feuer“ den letzteren Weg gegangen, stünden wahrscheinlich noch 38 weitere Filme auf dem Plan. Hier brilliert das Serien-Format mit seinen Vorteilen. Mit einem viel geringeren Budget einen (zusammengerechnet) zehn Stunden langen Spielfilm zu drehen. Und das funktioniert bisher exzellent. Fast alle Facetten der Vorlage konnten detailgetreu adaptiert werden, das Casting der Schauspieler hätte besser nicht sein können, von denen die meisten tatsächlich so aussehen, wie man sie sich beim Lesen vorgestellt hat. Die Kulissen und das CGI gehen Hand in Hand und lassen Westeros in seinem ganzen Glanz und Dreck auferstehen. Zwar kommen durch die enorme Charakter- und Handlungsvielfalt einige Figuren zu kurz, doch das ist verschmerzbar. Wenn einem nach jeder Folge das Herz bis zum Aussetzen durch die monströse Spannung angetrieben wird, nur um sie am Ende der Staffel herauszureißen, fesselt das den Zuschauer umso mehr an den Bildschirm, wie es bei mir bisher nur „Breaking Bad“ geschafft hat. Niemand ist sicher in Westeros, wie die Neulinge unter euch schnell feststellen werden. Und immer dran denken: „Winter is coming.“

Autor: Kadir Güngör

Wird geladen...

×