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Capitano Blake ist der größte Pirat aller Zeiten, furchtlos und mutig stürzt er sich in jedes Abenteuer. Eines Tages hört er von einem geheimen Goldtransport des spanischen Vizekönigs und für ihn und seine Mannschaft gibt es kein Halten mehr. Dieses Mal allerdings hat er kein leichtes Spiel. Sein größter Feind, der ihm all seine Erfolge neidet, lockt ihn in eine Falle. Und zu allem Überfluss muß sich Blake auch noch mit der schönen Donna Isabella herumschlagen, deren Hauptanliegen es ist, Blake vor Gericht zu zerren. Alles würde sie dafür geben, den Piraten am Galgen baumeln zu sehen.
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Freibeuter der Meere gehört wohl ohne Zweifel zu den unbekanntesten Werken des legendären Prügelduos Bud Spencer und Terence Hill. Nun, dies mag mehrere Ursachen haben: Zum einen gibt es hier keinen freudigen Schlagabtausch in bekannter Art und auch sind Spencer/Hill kein humorvolles Duo, sondern eben  erbitterte Feinde. Zudem hat Bud Spencer als legendärer Piratenkapitän Skull nur eine vergleichsweise kleine Rolle im Film bekommen. Wenn dann noch ein Genre hinzukommt, was schon längst seine besten Zeiten hinter sich hat (Piraten waren auch schon in den 70ern keine Kassenschlager mehr) und der Film von Regisseur und Autor Lorenzo Gicca Palli (unter jeweiligen anderen Alias - Vincent Thomas für die Regie, Enzo Gicca für das Drehbuch) in vielerlei Hinsicht bekannte Kost ist, dann ist dieser Umstand wohl auch kaum bewundernswert. Doch ist dadurch der dennoch recht humorvolle Piratenstreich verschenkte Zeit? Keineswegs, denn neben einem fabelhaften und spielfreudigen Terence Hill, bietet der Film mit George Martin als schusseliger Don Pedro immerhin einen regelrechten Running-Gag der sich lohnt.

Der Rest des Films ist unterdessen gefüllt mit vielen Prügeleinlagen, einigen gewohnten Degenkämpfen, einer recht wechselhaften Jagd nach einem Goldschatz und somit vielen bekannten Konventionen des Genres. Daher ist vor allem die Geschichte hinter Freibeuter der Meere keine wirkliche Argumentation für den Film. Aufgefangen wird dies nur durch den durchaus ansehnlichen Einsatz der Kulissenbauer und eben Terence Hill, der nach dem Erfolg von Die rechte und die linke Hand des Teufels kurz davor ist seinen internationalen Durchbruch zu schaffen. Und daher wirkt der Film von Regisseur Lorenzo Gicca Palli auch wie ein kleiner Fast-Food-Snack für zwischendurch, bevor es dann schließlich später im Jahre 1971 mit Vier Fäuste für ein Halleluja einen wahren Kultfilm im Kino gab.

Viel mehr vermag Freibeuter der Meere dann auch nicht zu sein: Eine spaßige Komödie für zwischendurch im Mantel des Piratensetting, mit einem engagierten Terence Hill und einen gewohnt griesgrämigen Bud Spencer. Vielleicht sei aber dann doch noch etwas zum Ende gesagt: Gerade dieses ist wohl für viele Fans des Duos ein kleiner Schock. Hier wird natürlich keineswegs etwas verraten, doch für Komplettisten sei gerade aufgrund dessen der Film wärmstens empfohlen. Und auch wenn nicht jeder Gag so gut sitzt wie in den vielen weiteren Prügeleinlagen des Duos, auch hier gibt es eine Menge zu lachen, besonders wenn man am Genre seine Freude hat.  Wer allerdings einen wahren Klassiker sehen möchte, greift einfach zu Gegen alle Flaggen. Gewissermaßen das große Vorbild von Freibeuter der Meere.

Fazit

"Freibeuter der Meere" von Regisseur Lorenzo Gicca Palli ist leichte humorvolle Piratenkost ohne wirkliche Substanz und Brisanz. Hier darf fröhlich gekämpft, gelacht und betrogen werden, wobei nicht jeder Hieb sitzt und auch sonst die Geschichte reichlich bekannt wirkt. Einzig Terence Hill ist es zu verdanken, dass der Film nicht schon längst in den Annalen des 70er Jahre Kinos verschwunden ist.

Autor: Thomas Repenning

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