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An einem friedlichen Tag auf der Erde suchen Sorbet und Tagoma nach den Dragon Balls, um so ihren ehemaligen Anführer Frieza auferstehen zu lassen. Das gelingt ihnen auch, und so beginnt Frieza seinen Rachefeldzug gegen die Saiyans.
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Seit einigen Jahren genießt das Dragon Ball-Franchise, mit dem wir alle aufwachsen durften, eine gewisse Wiederauferstehung. 2013 erschien Dragon Ball Z: Kampf der Götter in den japanischen Kinos und war mit einem japanischen Einspielergebnis von 30 Millionen US-Dollar erstaunlich erfolgreich, was sich mit einem 8-tätigen Kinorelease in den Vereinigten Staaten bestätigte. Akira Toriyama, Schöpfer des Original Dragon Ball-Mangas, kehrte nach dem eher mäßig erfolgreichen Dragon Ball GT für Dragon Ball Z: Kampf der Götter zurück und erhielt vom Animationsstudio Toei uneingeschränkte künstlerische Freiheiten. Seine erste Amtshandlung bestand darin Dragon Ball GT, das von den meisten Fans eher abgelehnt wurde und an dem Toriyama nicht beteiligt gewesen war, aus dem Kanon des Universums zu streichen und das dritte Dragon Ball-Kapitel da anzusetzen, wo Toriyama aufhörte: Am Ende vom ursprünglichen Dragon Ball Z.

Mit dem zweiten Kinofilm Dragon Ball Z: Resurrection F und der neuen Animationsserie Dragon Ball Super wurden Toei und Toriyama in ihrer Annahme, dass die Welt mehr Dragon Ball verlangt, mehr als nur bestätitgt: Resurrection F hatte den mitunter stärksten Kinostart Japans in 2015 (Japan war das einzige Land, indem Furious 7 wegen Resurrection F nicht auf #1 debütierte) und spielte in einer extrem limitierten Kinoveröffentlichung in den USA $8.4 Millionen ein. Die neue Serie Dragon Ball Super brauchte zwar eine Weile um in die Gänge zu kommen, ist aber mittlerweile wöchentlich in den Top 10 der höchsten Einschaltquoten in Japan vertreten und überholte neulich sogar den Anime-Giganten One Piece. Im Januar premiert die englische Synchronisation mit den Originalsynchronsprechern auf Adult Swim in den USA und auch eine dt. Veröffentlichung erscheint extrem wahrscheinlich. Kurz: Dragon Ball ist back und auf bestem Wege den gigantischen Fan-Enthusiasmus alter Tage wieder zu entfachen.

Während Kampf der Götter noch versuchte Dragon Ball-Fans der alten Schule abzuholen, wagt es Resurrection F neue Wege zu gehen. Obwohl mit Freezer ein alter Fan-Liebling von seiner persönlichen Hölle, bestehend aus singenden Plüschtieren und Feen in einem Blumenfeld, zurückgeholt wurde, damit er Son-Goku, Vegeta & Co erneut das Leben schwer machen kann, gibt sich Resurrection F erstaunlich progressiv und vorausblickend. Es ist klar, dass Toriyama mit Dragon Ball und Dragon Ball Z abgeschlossen hat und mit Dragon Ball Super (in dessen ersten 25 Episoden Kampf der Götter und Resurrection F behandelt werden) ein neues Kapitel aufschlagen möchte, mit neuen Charakteren, neuen Storylines und einem stets expandierenden Universum. So ist es einerseits schade, andererseits verständlich, dass einzig Son-Goku und Vegeta eine wirklich wichtige Rolle spielen und Charaktere wie Krillin, Piccolo, Bulma und Son-Gohan in den Hintergrund gerückt werden (was nicht für Dragon Ball Super gelten muss. Ich habe nur die ersten 25 Episoden gesehen).

Als Fan der alten Serie wird man sich freuen diese alten Charaktere wieder zu sehen, die immer noch so gut funktionieren wie damals. Originalsprecher Tommy Morgenstern & Coschlüpfen in ihre jahrzehntealten Rollen mit einer Leichtigkeit als hätten sie nie etwas anderes getan.

Die Action profitiert eindeutig von dem höheren Budget, sodass die Animatoren es sich sogar leisten können die Schläge und Tritte zu animieren und nicht auf die Ausrede ausweichen müssen, dass die Charaktere sich 'so schnell' bewegen, dass man sie nicht sehen könne … und deshalb nicht zu animieren braucht. Das ganze CGI ist sehr eindeutig und kann nervig sein, da viele Szenen eher einer Zwischensequenz aus Dragon Ball Xenoverse 2 gleichen als einem Animationsfilm. Dass CGI-Animationen aber einfacher und kostengünstiger herzustellen sind, als gute, alte Zeichentrick-Animation, wie es in den 90ern in Dragon Ball Z noch der Fall war, ist leider ein Fakt, den ein profit-orientiertes Unternehmen wie Toei nicht ignorieren wird. Ärgern kann man sich darüber so stark man möchte; ändern wird es sich jedoch nicht.

Fazit

Die Kritik oben ist nicht wirklich eine Kritik, weil alles, was gesagt werden kann, recht offensichtlich ist. Alten "Dragon Ball"-Fans wird hier ein Nostalgie-Ticket erster Güte angeboten, welches man bedenkenlos lösen kann. Die Action ist so kickass, wie eh und je (das stundenlange Aufladen der Kamehameha wird zum Glück gekürzt), die Charaktere sind so sympathisch, wie in 2001, als man um 19 Uhr vor dem Bildschirm saß und eine brutale Zeichentrickserie auf 'Mute' guckte, weil die Mutter es einem verboten hatte (ich). Jüngeren Zuschauern seien vielleicht aktuellere Shonen-Serien empfohlen, die ohne bahnbrechende Klassiker wie "Dragon Ball" nie existiert hätten, aber das, was "Dragon Ball" macht, mittlerweile einfach besser machen. Denn auch wenn "Dragon Ball" mit "Dragon Ball Super" und "Resurrection F" wiederauferstanden ist und neue Dinge ausprobiert, ist es nach wie vor ein Relikt seiner Zeit. Und ich als Fan würde es nicht anders haben wollen.

Autor: Kadir Güngör

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