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Noch wissen Goku und Vegeta nichts von der Bedrohung, die sich anbahnt. Nach dem Turnier der Kraft herrscht Frieden auf der Erde, die perfekte Zeit für ein ausgedehntes Trainingsprogramm auf einer einsamen Insel. Doch als sie Bulma helfen sollen, die Dragonballs zu suchen, taucht ihr alter Erzfeind Freezer wieder auf … in Begleitung von Broly.

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Die Manga-Serie des japanischen Zeichners Akira Toriyama als Kult zu bezeichnen, trifft es in gewisser Weise nicht gänzlich. Kein Wunder: Wenn es um Dragon Ball geht, sprechen wir mittlerweile eher darüber, wie sehr die nach 1984 folgenden Manga-Bände, Anime-Serien (Dragon Ball, Z, GT und schließlich Super) und Filme die Popkultur beeinflusst haben. Zumindest dürfte die Serie rund um Son Goku, Vegeta und Piccolo dem Shōnen-Genre einen ordentlichen Schubs gegeben haben und hat dafür gesorgt, dass auch hier in Deutschland – aber auch anderen Ländern – Anime-Serien aus Japan zum Erfolg wurden. Dies erklärt dann auch, warum der mittlerweile 20. Kinofilm Dragon Ball Super: Broly weltweit bereits 93 Millionen US-Dollar einspielen konnte und selbst hier am 29.01.2019 einen limitierten Kinostart spendiert bekommt. Doch ist dies nur reiner Fan-Service? Nun, die Antwort lässt sich leicht beantworten: Definitiv. Dies macht jedoch den erneuten Auftritt von Broly – der bereits in drei Filmen in den 90er Jahren seinen Auftritt hatte (Dragonball Z - Movie 08: Der Legendäre Super-Saiyajin, Dragonball Z - Movie 10: Brolys Rückkehr sowie Dragonball Z - Movie 11: Angriff der Bio-Kämpfer) – nicht minder spannend und actionreich. Neuling werden allerdings eher verwirrt das Kino verlassen.

Im Kern möchte Dragon Ball Super – Broly (OT: Doragon bôru chô: Burorî) indes eine Origin-Story rund um den Namensgebenden Bösewicht erzählen und darauf konzentriert sich Regisseur Tatsuya Nagamine auch vollkommen und zu jeder Zeit. Gerade dies ist aber ein deutlicher Pluspunkt, der es sogar fast Einsteigern erlaubt, der Handlung zu folgen. So bekommt der Berserker der Saiyan nicht nur eine durchdachte und differenzierte Hintergrundgeschichte verpasst, sondern kann auch mit vielen kleinen emotionalen Nuancen überzeugen. Freundschaft, die Frage nach Kampf und Frieden sowie ein Leben in Trostlosigkeit werden ebenso thematisiert, wie das innere eigene Monster. Als gescheitertes Experiment seines Vaters ist Broly an vielen Stellen ein gar schon bemitleidenswerter Charakter, sodass der folgende Plan von Freezer – der einmal mehr die Welt erobern möchte – noch finsterer erscheint. Mehr sollte aber auch nicht erwartet werden. Der Rest von Dragon Ball Super – Broly ist hingegen gewohnte Kost: Nach kleineren Hintergründen, Rückblicken und Figureneinführung geht es somit nach rund der Hälfte der Zeit auch gleich in den epischen Kampf um Ehre und Stärke. Und hier zeigt der Film sein volles Potenzial.

So kann das Traditionsstudio Toei Animation (One Piece: Gold) nicht nur sein volles Talent im Genre entfalten, sondern bietet auch typische Over-The-Top Action wie ihn Fans von Dragon Ball so lieben. Mit reichlich Tempo fällt dann zwar manchmal das zwischenzeitliche Luft holen weg, doch dies wird durch die Technik mehr als Wett gemacht. Denn gerade diese ist Dragon Ball Super – Broly herausragend: Während sich die Kämpfer gegenseitig in Licht, Stärke und Fausthiebe übertreffen, fliegen gleich mehrfach Energiebälle durch die Luft, die ganze Planeten zerstören könnten. Und ja, dies ist in seiner Gesamtheit natürlich vollkommen lächerlich und überdreht, passt aber gelungen ins Universum und in das Kredo der Figuren hinein. Hier gibt es kein Aufgeben, kein locker lassen und sicherlich keine inszenatorische Bodenständigkeit. Regisseur Tatsuya Nagamine setzt auf epische Szenen, die den Zuschauer sicherlich in den Sitz drücken werden. Gerade das gekonnte Zusammenspiel von 2D- und 3D-Elementen funktioniert dabei prächtig und ergibt einen visuellen einmaligen Stil, der einen schnell in die Welt hineinzieht. Die Musik dagegen ist manchmal dann aber doch etwas überpowert und schreit einen förmlich – oder die Kämpfer – an weiterzumachen und die Spezialattacken auszupacken. Am Ende ist aber die Action, neben kleineren Humoreinlagen, das wohl klare Highlight im Film.

Fazit

Fans von "Dragon Ball" werden bei "Dragon Ball Super – Broly" nicht viel falsch machen können: Mit einer interessanten Origin-Story kehrt einer der wehrhaftesten Charaktere des Franchise zurück und darf dabei bleich ordentlich Gas geben. Herausgekommen ist ein kurzweiliges, überdrehtes, spannendes und vor allem buntes wie atemberaubendes Abenteuer, welches die beiden bisherigen Filme hervorragend fortführt. 

Autor: Thomas Repenning

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