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Inhalt

Der junge Polizist Axel Foley (Eddie Murphy) will verbotenerweise den Mord an seinem Jugendfreund Mikey aufklären. Die Spuren führen ihn in den mondänen und vornehmen Ort Beverly Hills, wo er mit seiner unbeschreiblichen Art, seine Ermittlungen fortsetzt. Er versteht es wie kein anderer die gesamte Polizei von Beverly Hills an der Nase herumzuführen und hat Erfolg. Victor Maitland, ein schwerreicher Kunsthändler, entpuppt sich als verdächtig. Nun legt Eddie Murphy erst richtig los, mit atemberaubender Schlitzohrigkeit deckt er eine Drogenorganisation auf. Aber vorerst löst er nur ein Fiasko nach dem anderen aus …
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Möchte man einen vollumfassenden Blick auf das Genre der Action-Filme der 90er Jahre werfen – und der darauffolgenden Filmegenerationen – dann ist vor allem ein Film nicht wegzudenken: Beverly Hills Cop. Denn der aufgedrehte Tripple-Buddy-Film ist nicht nur absoluter Kult und kann bis heute, wenn auch wenig politisch korrekt, ein Dialog- und Humorfeuerwerk sondergleichen abschießen, sondern war auch die Geburtsstunde des erfolgreichen Produzenten-Duos Jerry Bruckheimer und Don Simpson (The Rock, Bad Boys, Top Gun, Tage des Donners), die zwei Jahrzehnte Blockbuster-Kino mitprägen sollten. Dabei hatte der Film wahrlich einen steinigen Weg, bis im Jahre 1984 erstmals Axel Foley das Licht der Welt erblickte. Selbst Eddie Murphy war zu Beginn gar nicht vorgesehen: Nach mehrmaligen Drehbuchänderungen, verschiedenen Umbesetzungen (Clint Eastwood, Mickey Rourke und Sylvester Stallone) und Verschiebungen, wurde schließlich kurz vor knapp Murphy für den Film verpflichtet. Ein Glücksgriff. Denn zusammen mit einer lockeren Atmosphäre, einem genialen Soundtrack sowie grandiosen improvisierten Dialogen, ist selbst heute noch der Film ein rasanter wie knalliger Spaß.

Der Kult selbst kommt indes eher wenig durch die eigentliche Story (Daniel Petrie Jr. Und Danilo Bach erhielten dennoch eine Oscar-Nominierung), die sich in bekannten Motiven, halbgaren Bösewichten, einigen Klischees und einem schießwütigen Showdown verliert, sondern viel mehr durch die eigentümlichen Charaktere. Ein aufeinanderprallen von verschiedenen Welten: Auf der einen Seite das lose, politisch unkorrekte und freche Mundwerk aus Detroit (einer Stadt, die sich damals schon am Abgrund befand) und auf der anderen Seite die hypersensiblen und völlig vorschriftsmäßigen Polizisten Det. Billy Rosewood (Judge Reinhold) und Sgt. Taggart (John Ashton). Regisseur Martin Brest (Rendezvous mit Joe Black) geht sogar noch einen Schritt weiter und tränkt Detroit in Dunkelheit, während das sonnengeflutete und irrwitzig überdrehte aus reichen Hippies bestehende Beverly Hills zum reinen Spielwiese wird. So gesehen ist Beverly Hills Cop an vielen Stellen sogar als gut durchdachte Parodie bzw. Satire zu verstehen, die klar zwischen den Zeilen Gesellschaftskritik formulieren kann. Dies funktioniert allerdings nur, weil sich Axel Foley wie ein Elefant im Porzellanladen benehmen darf. Gesetze, Regeln, Normen und vor allem eine korrekte Verhaltensweise gehören nicht zu seinem Repertoire. Dieses brechen mit gewohnter Erzählkunst ist aber klar die wohl größte Stärke des Films.

Der Rest ist an vielen Stellen eine gelungene Mischung aus gut gemachter aber in die Jahre gekommener Action (die besonders zu Beginn und am Ende überzeugt), einem knackigen und launigen Soundtrack (dafür gab es auch 1986 den Grammy und das Motiv Axel F. kann nun wahrlich fast jeder mitpfeifen) und vor allem spielfreudigen wie passenden Darstellern. Natürlich allen voran Eddie Murphy, um dessen Auftritt sich bei Beverly Hills Cop regelrecht Legenden ranken. Nicht nur das Tempo der Dialoge ist beeindruckend, sondern wohl auch das Improvisationstalent von Murphy. Mehr als einmal brachte er so die ganze Crew zum Lachen, sodass ganze Takes immer und immer wieder wiederholt werden mussten. Als Kontrastprogramm gibt es dafür Judge Reinhold und John Ashton, die weit weniger Stichwortgeber sind, sondern sich im Laufe der Handlung gekonnt in die aufgezeigte „Lockerungs“-Spirale einbringen und selbst einige Pointen für sich verbuchen können. Der Rest der Figuren verkommt dann aber doch eher zur Randnotiz, obgleich Bronson Pinchot als Serge einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt und damit sogar in Beverly Hills Cop III zurückkehren durfte. Und aufmerksame Zuschauer können zudem Damon Wayans bei seinem ersten Kinoauftritt entdecken. Am Ende bleibt Beverly Hills Cop nichtsdestotrotz ein Film seiner Zeit und auch die offenkundigen Diskriminierungen (die damals sicherlich als harmlos gedacht waren) lassen sich nicht wegdiskutieren, doch in Sachen Feelgood Overdrive ist der Film selbst heute noch unschlagbar und hat seinen Platz wahrlich verdient. 

Fazit

"Beverly Hills Cop" ist überdreht, rasant, humorvoll und selbst heute noch ein gelungener Buddy-Movie Trip, der gekonnt zwischen Satire und spaßiger Action-Komödie hin und herwechseln kann. Eddie Murphy liefert hier wohl die beste Performance seiner Karriere ab, während die Szenerie bei den Klängen zu The Heat Is On von Glenn Frey vollkommen durchbrochen wird. Wer sich auf Setting, Wortwitz und den nicht immer korrekten Humor einlassen kann, wird hier auch heute noch einen launigen Actioner bekommen, mehr aber eben auch nicht.

Autor: Thomas Repenning

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