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Nach zehn langen Jahren sind die fünf alten College-Freundinnen Jess, Pippa, Frankie, Alice und Blair endlich wiedervereint: Auf einem wilden Junggesellinnenabschied in Miami lassen sie so richtig die Sau raus! Doch die ausgelassene Party läuft plötzlich aus dem Ruder, als die Clique aus Versehen einen Stripper um die Ecke bringt. Panik bricht aus und für die Frauen beginnt eine wahnsinnige Nacht voller skurriler Eskapaden, die sie nur überstehen werden, wenn alle zusammenhalten...
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Kritik

Wenn der Vibrator brummt, Tampons als Codewörter herangezogen und die Enthaarungspads ausgepackt werden, steht vermutlich die nächste sexuell aufgeladene  Frauenkomödie aus Hollywood in den Startlöchern. Seien es die Bad Moms, die Sisters oder die Bachelorette, beeindruckend war kaum eine von ihnen. Mit Girls Night Out (OT: Rough Night) steht nun der nächste Film dieser Kategorie in den Startlöchern, der sich Filme wie Hangover, Very Bad Things und den letztgenannten der oberen drei Beispiele zum Vorbild nimmt. Eine Truppe gutgelaunter, notgeiler Frauen, die etwas Spaß haben wollen und eine chaotische Zeit miteinander verbringen. Originell ist der aus dem Ruder laufende Junggesellinnenabschied bestimmt nicht, als harmloser Spaß für Zwischendurch aber völlig in Ordnung.

In seinen ersten Minuten tut sich Girls Night Out durch seine plumpe Art – zu verdanken einigen einfallslosen Slapstick-Einlagen und manch flachem Joke – noch schwer damit, Fuß zu fassen und sich von all den anderen, ähnlich angehauchten Komödien aus der Massenproduktion abzugrenzen. Nach rund 20 bis 30 Minuten jedoch, sobald die Truppe um ihr fünftes Mitglied erweitert wird, fängt sich der Film glücklicherweise und nimmt spürbar an Qualität zu. Nicht falsch verstehen: Girls Night Out ragt in keiner Weise besonders heraus, schafft es aber durch sein engagiertes, sympathisches Schauspielensemble und einigen durchaus gelungenen Momenten auf komödiantischer Ebene, zu unterhalten.

Der Plot um eine ausgelassene Feier und eine Leiche, welche versucht wird zu beseitigen, folgt stets gewohnten Pfaden, gibt jedoch reichlich Vorlagen für amüsante Ideen. Manche davon mögen dümmlich sein, viele der Gags zünden jedoch auf unterhaltsame Weise.

Während sich Jillian Bell noch mit der Rolle des Trampels der Truppe begnügen muss und damit auf etwas einfallslose Art quasi das Äquivalent zu Melissa McCarthy bildet, ist es um die restlichen Damen weit besser bestellt. Scarlett Johansson bezaubert beispielsweise mit ihrem Charme, zeigt aber auch ein gutes Händchen für Situationskomik. Kate McKinnon dürfte wohl das Highlight des Quintetts darstellen, mit ihrem breit gezogenen australischen Akzent (der in der deutschen Synchronfassung ziemlich sicher unter geht) und einer wunderbaren Leichtigkeit hat sie beinahe jeden Lacher auf ihrer Seite. Für den Saturday Night Live-Star vermutlich ohnehin ein leichtes Spiel. Darüber hinaus überraschen Ty Burrell und Demi Moore auf positive Weise. Beide tauchen zwar nur gelegentlich im Film auf, als kurioses Nachbarpärchen bringen sie jedoch stets Spaß ins Geschehen.

Zum Ende hin lohnt es sich übrigens noch kurz sitzen zu bleiben, während der Credits gibt es nämlich noch eine zusätzliche Szene mit Kate McKinnon zu genießen, in der das von ihr vorgetragene Lied für einen spaßigen Abschied sorgt.

Fazit

"Girls Night Out" mag sicherlich kein origineller Genrebeitrag sein und verkommt das ein oder andere Mal zu purem Blödsinn, besitzt durch seinen gut aufgelegten Cast, einer ordentlichen Portion Charme und einigen gelungenen Lachern aber genügend Kraft, um auf solidem Niveau zu unterhalten.

Autor: Sebastian Stumbek

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